Was ist den schon wieder bei Google los? Seit gestern werden auf google.com ganz merkwürdige SERP’s ausgeliefert. Die Suche nach einem bekannten Brandnamen liefert teilweise Ergebnisse welche dem site: Operator gleichen. Zu mindestens werden die ersten 5-7 Suchergebnisse von der Brand-Hauptseite belegt. In der Grafik 1.0 sind die Suchergebnisse für „seomoz“ abgebildet. Read more »
Die besten 7 SEO Cheat Sheets
Es gibt jede Menge gute Cheat Sheets welche uns die tägliche Arbeit etwas erleichtern können. Ich habe hier die besten 7 Cheat Sheets aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung rausgesucht und zusammengestellt. Hier ist meine Top 7 Liste:
Seomoz The Web Developer’s SEO Cheat Sheet – In der Liste sind die wichtigsten HTML Tags, Weiterleitungen und eine Aufzählung der Suchbots zu finden. Für den schnellen Einstieg ist die Liste sehr gut zu gebrauchen.
The Google Analytics Cheat Sheet – Hier werden alle Basics von Google Analytics gerade nur auf zwei DINA 4 Blätter dargestellt. Unter anderem wird die Einbindung und das Tagging der Links beschrieben. Zusätzlich gibt es weiterführende Informationen mit Links.
Google Advanced Operators Cheat Sheet – Eine ausführliche Darstellung aller Suchoperatoren. Ein paar Suchbefehle können unter anderem beim Linkbuilding und bei der Konkurrenzanalyse verwendet werden.
Mod Rewrite Cheat Sheet – Wie ich finde eine sehr nützliche Liste. Vor allem die Zusammenfassung der „Regular Expressions“ hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Mit dieser Liste sind die 301 Weiterleitungen kein Problem mehr.
HTML Help Sheet – Das sollte man natürlich auch immer parat haben. Eine gelungene Zusammenfassung der HTML Befehle. Hier werden hauptsächlich die Basics von HTML sehr gut beschrieben.
Twitter Cheat Sheet – Zwar ist Twitter nicht unbedingt für die alltägliche SEO Arbeit notwendig, es schadet aber trotzdem nicht bei Twitter aktiv zu sein. Vielleicht bekommt man doch den einen oder anderen Tipp getwittert! Die Liste enthält sehr viele nützliche Informationen und jede Menge Links zu Twitter Tools.
Mozilla Firefox Cheat Sheet – Vielleicht die beste Zusammenstellung aller Firefox Shrotcuts. Wie immer geht es darum die Arbeit etwas effizienter zumachen. Dabei können die Shortcuts eine entscheidende Rolle spielen. Den das Navigieren zwischen den einzelnen Browserfenstern wird mit den Shortcuts zum Kinderspiel.
Der Kampf zwischen SEO und PPC geht in die zweite Runde
Ich habe bereits im ersten Teil meiner Beitragsreihe „SEO vs. PPC“ auf die Unterschiede der einzelnen Channels hingewiesen und diese ausführlich erklärt. Es ging hauptsächlich darum, dass die beiden Channels sich gegenseitig ergänzen und keinesfalls als Konkurrenz gesehen werden sollen. In diesem Teil wird jedoch die Frage gestellt, wie unterschiedlich die Eintrittbarrieren in beiden Bereichen sind.
Ich werde mich hier auf das Porter-5-Forces Framework beziehen. Das Framework beschreibt fünf verschiedene Faktoren, welche für den Erfolg eines Unternehmens mehr oder weniger verantwortlich sind. Er bezieht sich unter anderem auf die Rivalität der einzelnen Marktteilnehmer in einer Nische bzw. einem Markt. Dieses Modell kann sehr gut auf die beiden Bereiche übertragen werden. Doch bevor ein Unternehmen sich entscheidet eine der Maßnahmen einzusetzen, werden die möglichen Kosten, und vor allem die Risiken kalkuliert und eingeschätzt. Die Höhe der Eintrittsbarrieren spielt sehr oft eine große Rolle bei der Auswahl von passenden Märkten und Marketingmaßnahmen. Als Eintrittsbarrieren werden die Kapitalanforderungen, politische Bestimmungen, Umstellungskosten und vieles mehr bezeichnet.
Die Höhe der Eintrittsbarrieren ist bei SEO und PPC unterschiedlich groß. In den meisten Fällen ist der Einsatz von Pay Per Click Advertising in der Einführungsphase mit weniger Kosten verbunden, da vor allem die ersten Ergebnisse bereits nach ein paar Stunden erzielt werden können. Die mit SEO verbundene Upfront Investitionen sind höher und vor allem ist die „Payback ROI Periode“ weitaus länger als die beim PPC. Das ist auch vielleicht der entscheidende Grund wieso das Pay Per Click Advertising gegenüber der Suchmaschinenoptimierung vorgezogen wird.
Auf den ersten Blick erscheint das Ganze recht plausibel genug, um eine schnelle Entscheidung treffen zu können. Doch dabei werden oft wichtige Zusammenhänge, wie der langfristige Konkurrenzvorteil oder die Folgekosten schlicht weg übersehen. Im Gegensatz zu SEO, bleiben die Kosten für den Einsatz von PPC auf konstanten Level und können sich sogar durch Eintritt von anderen Marktteilnehmern erhöhen. Zusätzlich können aber auch die Richtlinien oder sonstige politische Regulierungen geändert werden, dadurch kann z.B. das Bieten auf bestimmte Brands nicht mehr möglich sein. Somit sollte man immer auf alles gefasst sein, der Vorteil der Flexibilität und Schnelligkeit von Adwords&Co. kann für manche Unternehmen sehr schnell zum Nachteil werden. Dadurch, dass die Höhe der Eintrittsbarrieren beim PPC als niedrig eingestuft wird, haben auch andere Teilnehmer einen leichten Zugang zum Markt. Mit PPC ist es sehr schwierig, einen Konkurrenzvorteil aufzubauen, den hier gibt es praktisch keinen Kopierschutz. Jederzeit kann die Strategie kopiert und sogar verbessert werden, dadurch ist es fast unmöglich sich von der Konkurrenz abzusetzen.
Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es eher schwieriger in die umkämpften Bereiche vorzudringen. Es sind nicht nur hohe Upfort Investitionen, sondern auch das gewisse Know How nötig. Somit sind die Eintrittsbarrieren beim SEO weit aus höher als bei beim SEM. Die Marktzugänglichkeit wird durch die Höhe der Eintrittsbarrieren erschwert, dadurch können die Konkurrenten nicht so leicht in den Markt eindringen.
Zwar ist das Return on Investment am Anfang im negativen Bereich, dafür wird es später möglicherweise viel höher sein, als das von einer Adwords Kampagne.
Ich muss aber zugeben, dass bei meiner Beschreibung, die Realität etwas vereinfacht wird. Es ist leider nicht möglich, alle entscheidenden Faktoren mit in diesem Modell abzubilden. Deshalb gehe ich nur auf ein paar bestimmte Punkte ein, welche das Gesamtkonzept gut darstellen.
Neben den Eintrittsbarrieren gibt es auch die sogenannten Austrittsbarrieren. Damit wird der Schwierigkeitsgrad des Austretens aus dem relevanten Markt beschrieben. Bei den beiden Kanälen ist der Austritt aus dem Markt mit unterschiedlichen Kosten verbunden. Die Kosten beim SEO sind oft weitaus höher als beim PPC, da die ersten Ergebnisse möglicherweise erst nach Monaten sichtbar sein werden. Somit hat das Unternehmen bereits investiert, ohne ein Ergebnis zu erzielen. Es kommt natürlich drauf an, während welcher Phase der Austritt aus dem Markt stattfinden wird. Leider ist es oft zu individuell, dass man hier keine einheitliche Regel finden kann. Alle Entscheidungen sind von Fall zu Fall unterschiedlich. So kann der Verlust für die SEO Maßnahme in manchen Fällen niedriger ausfallen, als beim PPC.
Der Einsatz von Suchmaschinenoptimierung sollte unbedingt bei der Strategiefindung mitberücksichtig werden. Es ist mittlerweile weitaus mehr als nur ein Kanal um Traffic zu generieren. Meiner Meinung nach kann ein Unternehmen sogar durch SEO einen zukünftigen Konkurrenzvorteil erlangen. Denn in bestimmten Märkten wird es bald einfach nicht möglich sein auf die Spitze der SERPS vorzudringen.
Welche Strategie verfolgen Sie beim Promotion Mix? Stimmen Sie mit dem Autor überein?
Ansatz zur Segmentierung von Kunden für SEM & SEO
In den meisten Konzepten wird sehr oft auf das Thema Segmentierung von Kunden und das Targeting des bestimmten Kundensegmentes eingegangen. Vor ein paar Jahren war dieser Prozess oft mit sehr hohen Kosten verbunden, da einfach noch keine ausgereiften Tools gab, welche die ganze Arbeit erleichtern konnten. Mittlerweile hat sich die ganze Situation geändert, es gibt ein paar gute online Tools welche bereits aussagekräftige Ergebnisse liefern können. Die erhobenen Daten können ziemlich gut in die bestehende Maßnahme integriert werden um den maximalen Erfolg zu erzielen.
Durch Segmentierung wird der gesamte Markt in Kundegruppen mit verschiedenen Bedürfnissen aufgeteilt. Die Segmentierung basiert auf geographischen, demographischen, psychographischen und verhaltensorientierten Merkmalen. Es ist nicht zwingend notwendig alle vier Segmentierungskriterien anzuwenden um brauchbare Ergebnisse zu bekommen. Oft reichen schon die geographischen und demographischen Merkmale damit ein bestimmtes Segment angesprochen werden kann. Kundensegmentierung kann unter anderem für Werbemaßnahmen, Produktentwicklung aber auch für die Webseitenarchitektur verwendet werden.
Bevor überhaupt eine Webseite oder eine Landingpage entwickelt werden kann, sollte man bereits über den zukünftigen Kundensegment genug Informationen gesammelt haben. Es ist mittlerweile wirklich sehr einfach ein paar brauchbare Daten für solche Zwecke zu bekommen. In diesem Fall steht uns das Google Ad Planner Tool zur Verfügung. Mit diesem Tool ist es möglich die wichtigsten demographischen Kriterien für “fast” jede beliebige Seite anzeigen zulassen.
Beispielsweise Sie betreiben einen Online Shop im Bereich Schlafmöbel und Wohnaccessoires. Eine mögliche SEO Optimierungsmaßnahme konzentriert sich auf die Begriffskombination „betten bestellen“. Die erste Frage welche oft bei diesem Thema auftaucht: Was ist eigentlich mein Kundensegment in diesem Bereich und wie soll die Landigpage überhaupt aussehen um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen? Ein einfaches Framework hilft bei der Beantwortung der Frage.
1. Der erste Schritt besteht aus der Informationensammlung und der Konkurrenzanalyse. Die meisten benutzen wohl Google für diese Zwecke, man kann natürlich auch andere Quellen für die Auswertung benutzen. Eine einfache Konkurrenzanalyse zu der Begriffkombination „betten bestellen“ liefert uns einige Webseiten, welche bereits für die Kombination sehr gut ranken.
2. Die Liste der identifizierten Konkurrenten wird schnell durch das Google Ad Planner Tool gejagt um ein paar brauchbare Daten zu bekommen. Die Auswertung der Webseiten zeigt uns folgende Aufstellung der demographischen Merkmale (siehe Screenshot). Oft sind die Daten nicht 100% korrekt, deshalb sollte eine bestimmte Menge der Daten gesammelt werden um überhaupt Rückschlüsse aus den Informationen ziehen zu können. Bei einer bestimmten Samplegröße wird es mit Sicherheit möglich sein einen bestimmten Trend erkennen zu können wonach sich die gesamte Werbestrategie richten kann.
3. Als nächstes müssen die Daten natürlich richtig interpretiert werden. Alle Annahmen die bereits getroffen wurden sollten erstmal unberücksichtig bleiben, damit es nicht zu einer Verfälschung der Ergebnisse kommt. Aus den gewonnen Daten können mehrere Trends abgeleitet werden. Das Kundensegment besteht zu 60% aus Frauen und zu 40% aus Männern. Die meisten sind 35-45 Jahre alt mit einem stabilen Haushaltseinkommen von ca. 30.000 – 40.000 € im Jahr.
4. Nachdem die Segmentierung erfolgreich durchgeführt wurde, kommt als nächstes das Targeting ins Spiel. Targeting ist nicht anderes als die Evaluierung des identifizierten Segmentes in Bezug auf die Attraktivität. Hier wird entschieden ob überhaupt das gefundene Segment angegangen werden kann, da manche Segmente einfach nicht lohnenswert sind. In diesem Fall ist der Segment „Frauen ab 30 im Berufsleben“ sehr wichtig für die Marketingkampagne, da es zu einem der Hauptsegmente gehört. Durch eine Mikrosegmentierung können auch andere Segmente angesprochen werden, etwa wie „Männliche Singles ab 20“ oder „ Senioren 60+ finanziell abgesichert“. Die beiden Segmente können zwar sehr interessant werden sind aber nicht Attraktiv genug um dorthin das Werbebudget zu verlagern.
5. Nun wurde das Hauptsegment für die Begriffskombination „betten bestellen“ herausgefunden. Mit Hilfe der Daten kann die gesamte Werbestrategie etwas präziser gestaltet werden. Die Adwords anzeigen können speziell auf die Gruppe der „Frauen ab 30 im Berufsleben“ ausgerichtet werden. Die Landingpages sollten entsprechende Elemente beinhalten, durch welche die Zielgruppe angesprochen werden kann. Die Bannerwerbung kann auf entsprechenden Seiten geschaltet werden. Natürlich sollten die gewonnen Daten auch für die „offline“ Werbekampagne genutzt werden. Es gibt einfach viele Möglichkeiten für die Verwendung der Daten und diese Möglichkeiten sollten unbedingt genutzt werden.
Mit solchen Tools wie Google Ad Planner oder Microsoft Audience Intelligence haben die online Marketer starke Werkzeuge in die Hand bekommen. Natürlich sollte der Prozess der Segmentierung nicht nur auf demographischen oder geographischen Daten basieren. Zur genauen Ausrichtung der Werbestrategie sind verhaltensorientierte und psychographische Merkmale unbedingt notwendig.
Welche Tools benutzen Sie bei dem Segmentierungsprozess? Wie genau sind die online Tools wie Google Ad Planner oder Microsoft Audience Intelligence?
Der Kampf zwischen PPC und SEO
Öfters gibt es die Diskussion, besonders im Us-amerkanischen Raum über den Einsatz von PPC und SEO als Marketingmaßnahme beim promoten der Webseiten. Jedoch trennen sich hier die Meinungen und es wird auch unter anderem viel über die Wirkungskraft der Maßnahmen diskutiert. Es geht manchmal soweit, dass die jeweiligen Seiten sich mit harten Argumenten bekriegen, damit das eigene Business verteidigt wird. Doch welche Maßnahme ist wirklich sinnvoller beim Aufbau von einem erfolgreichen Online Business? Diese und andere Fragen stellen sich die Unternehmer während der Budget Planungsphase.
So stehen besonders kleine und mittlere Unternehmen vor der Entscheidung, welche Marketingmaßnahme den größten Mehrwert mit sich bringen wird. Hier werden oft die beiden Channels als vollkommene Substitute gesehen. Aus diesem Grund heißt es oft entweder wir machen SEO oder PPC. Gerade hier werden die meisten Fehlentscheidungen getroffen, da die Channels in diesem Fall nicht in einem Portfolio Ansatz betrachtet werden. Der Portfolio Ansatz wird sehr oft bei der gesamten Marketingstrategie verwendet, um die Entwicklung der einzelnen Produkte / Kanäle darzustellender. Dieser Ansatz zeigt eine Verbindung der einzelnen Maßnahmen in Bezug auf vordefinierte Größen beispielsweise wie Marktvolumen und Marktwachstum. Zusätzlich können aber auch andere Modelle aus der Strategic Management Lehre beispielsweise Porter-5-Forces oder aber auch die weitverbreitete SWOT-Analyse angewandt werden.
In unserem Fall müssen wir jedoch den klassischen Portfolio Ansatz etwas verändern, damit dieser auch auf die Online Strategie übertragbar ist. Auf dieser Weise werden die wichtigsten Größen in Bezug zueinander gesetzt, wie es in der Tabelle 1.0 gezeigt wird.
Dabei sieht man die unterschiedlichen Werte der jeweiligen Channels aus der allgemeinen online Marketing Strategie eines Unternehmens. Gerade bei diesem Beispiel wird es ganz klar, dass die Marketingstrategie nicht nur aus SEO oder PPC besteht. Hierzu kommen auch andere Maßnahmen wie Social Media, Email, Performance Marketing oder auch die direkten Besuche, welche durch das eintippen von der URL oder durch die Suche nach einem bestimmten Brand zustande kommen. Aus so einer Darstellung lassen sich sehr viele wichtige Informationen ableiten. In der Tabelle 1.0 machen die direkten Zugriffe 30 Prozent des gesamten Besucheraufkommens einer Website aus, dieser Wert deutet darauf hin dass die Webseite bereits über ein sehr gut ausgebaute Markenbekanntheit besitzt.
Bereits mit dieser Darstellung ist es möglich sehr viele Rückschlüsse ziehen zu können, dazu werden die einzelnen Channels bei der Performance der Seite verglichen und gegenüber gestellt. Dadurch wird es schnell klar, dass der PPC oder SEO Channel nicht alleine für den gesamten Erfolg der Seite steht. Zudem kommen auch andere Maßnahmen welche bei der gesamten Strategie unbedingt berücksichtig werden sollten. Der Einsatz von Suchmaschinenmarketing sollte nicht in einem Vakuum stehen, wie es gerne von der Industrie vorgegaukelt wird. Eine erfolgreiche Kampagne setzt sich aus einem online Promotion Mix zusammen, welcher dann für den gesamten Erfolg des Unternehmens steht.
Oft werden die einzelnen Vorgehensweisen in eine klassische Portfolio Matrix eingeordnet. Auf der Grundlage der bereits erhobenen Daten können dann weitere Handlungsempfehlungen im Hinblick auf die Budgetierung und die Entwicklung des Gesamtkonzeptes ausgesprochen werden. In der Abbildung 2.0 sieht man ganz deutlich die Performance der einzelnen Channels. Hier könnte man eine schnelle Annahme machen, dass Affiliate Marketing und Email, das größte Wachstumspotenzial bei der gesamten Strategie aufweisen könnten.
Die beiden Channels haben eine hohe Conversion rate, aber in Gegensatz zu PPC, SEO und Social Media nur sehr wenig Besucheraufkommen. Demnach sollte das Budget für die beiden Channels etwas erhöht werden um die Profitabilität der gesamten online Marketing Kampagne zu steigern. Natürlich tragen die anderen Maßnahmen z.B. zu einem hohen Markenbekanntheitsgrad bei, was sich dann wiederum beim Wachstum von direkten Traffic oder Conversion rate auswirkt.
Eins steht fest, dass es nicht mehr ausreicht sich nur auf eine Sache zu konzentrieren um online erfolgreich zu sein. Zu einer erfolgreichen Strategie gehört eine Diversifikation der Werbemaßnahmen in Bezug auf die gesetzten Metriken, welche den Erfolg des gesamen Unternehmens abbilden.
Was denken Sie darüber? Kann ein Unternehmen nur mit PPC auf Dauer erfolgreich sein?
Top 10 Web Analytics Reports die jeder SEO kennen soll
Zu jeder guten SEO Kampagne gehört eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse. Oft werden diese aber nur in Bezug auf die Platzierungen in den Suchmaschinen dargestellt. Wie ich bereits beim Thema KPIs als SEO Messgröße beschrieben habe, gibt es zusätzlich zu den Rankings auch noch andere sehr wichtige Metrics welche den Erfolg einer Kampagne wiederspiegeln können. Mit Hilfe von modernen Web Analytics Tools lässt sich der Traffic nach bestimmten Kriterien auswerten, welche für die weitere Optimierung der Kampagne genutzt werden können. Hier sind die Top 10 Web Analytics Reports welche bei der Erstellung, Durchführung und Evaluierung der Maßnahmen sehr hilfreich sein können.
1. Die 10 wichtigsten verweisenden Websites: Dieser Report zeigt die wichtigsten Webseiten welche für den eingehenden Traffic zuständig sind. Die genaue Analyse der verweisenden Webseiten, kann für die Erweiterung des Keyword-Clusters genutzt werden. Angenommen die zu optimierende Webseite bekommt ein hohes Volumen an Traffic von einem Informationsportal aus dem themenrelevanten Bereich. Mit Hilfe einer Onpage Analyse der Referrer Seite, lassen sich schnell die wichtigsten Keywords extrahieren. Diese werden dann auf die Rankings in den Suchmaschinen geprüft um eine Korrelation festzustellen. Sobald ein Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren festgestellt wird, könnte die Erweiterung des Keyword-Clusters vorgenommen werden.
2. Pages ohne eingehenden Suchmaschinen Traffic: Es ist eine weitere Möglichkeit Indexierungsprobleme der eigenen Webseite festzustellen. Zusätzlich können die Pages mit der schwachen Performance identifiziert werden. Hierzu eignet sich ein Vergleich über einen bestimmten Zeitraum um die Veränderungen zu analysieren.
3. Entwicklung über den Zeitraum: Ein Zeitraumvergleich gibt sofort den Aufschluss über den Erfolg oder Misserfolg der durchgeführten Maßnahmen. In diesem Fall wird der Suchmaschinen Traffic im Hinblick auf den zeitlichen Verlauf gegenüber gestellt. Hier werden mehrere Monate oder auch Wochen miteinander verglichen um die Veränderungen in einfacher und verständlicher Weise darzustellen. Dieser Bericht sollte auf monatlicher Basis den verantwortlichen Personen zugestellt werden.
4. Beliebteste Zielseiten: Die Top Landingpages in Verbindung mit den Einstiegskeywords geben zahlreiche Einblicke über das allgemeine Ranking in den Suchmaschinen. Mit diesem Bericht lassen sich die wichtigsten Keywords für die bestimmten Unterseiten finden. Zusätzlich können die Unterseiten auf der Grundlage der erhobenen Daten im Hinblick auf den Longtail optimiert werden. Dies ermöglicht eine Verfeinerung der zu optimierenden Keywords damit die Leistung der einzelnen Unterseiten verbessert wird. Es hängt natürlich immer von den Hauptzielen welche bei der Kampagnenerstellung festgelegt worden sind.
5. Beliebteste Zielseiten in Verbindung mit den Einstiegskeywords und der Absprungrate: Eine Verbindung der Daten in dieser Kombination, zeigt ob die Zielseite themenrelevante und vor allem interessante Informationen den Besuchern bietet. Angenommen die Besucher interessieren sich für das Thema „Prepaid UMTS Tarife“. In diesem Fall nach einer erfolgreich durchgeführten Suche landen die Besucher auf der themenrelevanten Zielunterseite. Hier sollte man unbedingt einen Blick auf die Absprungrate werfen. Eine hohe Absprungrate > 60% ist ein Anzeichen dafür, dass die Zielunterseite nicht den Wünschen der Besucher entspricht. Der Einsatz von A/B Tests könnte eine mögliche Lösung des Problems liefern.
6. Interne Website-Suche: Die interne Website Suche kann über sehr viele wichtige Sachen Aufschluss geben. In diesem Fall kann die Webseitensuchfunktion für die Identifizierung der neuen Keywords genutzt werden. Zusätzlich zur Findung der neuen Keywords kann die Suche aber auch als Marktforschungsinstrument eingesetzt werden. Mit dieser Funktion lassen sich die Trends und die Veränderungen beim Besucherverhalten darstellen. Eine wöchentliche Auswertung der meistgesuchten Keywords kann bei der Erweiterung der Keywordlisten sehr hilfreich sein.
7. Bezahlte Keywords: Die meisten erfolgreichen Unternehmen haben eine ausgeweitete online Akquisitionsstrategie. Hier wird nicht nur Suchmaschinenoptimierung, sondern auch Suchmaschinenmarketing, Performance Marketing oder auch Direkt Marketing betrieben. Die einzelnen Strategien können sehr oft miteinander verbunden werden um den maximalen Erfolg zu erzielen. In diesem Fall lohnt es sich besonders auf die Suchmaschinenmarketingmaßnahmen einen Blick zu werfen, da hier die relevanten Keywords aufgespürt werden können. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Bereichen führt zu einer Maximierung des Umsatzes.
8. Auswertung der Fehlerseiten: Die folgende Auswertung zeigt die Schwachzonen einer Webseite im Hinblick auf die Seiten- und die Backlinkstruktur. Es kommt oft vor, dass beim Setzen von Deeplinks eine nicht existierende Unterseite verlinkt wird. Vor allem bei den Seiten, welche viele Backlinks innerhalb einer bestimmten Zeitperiode bekommen haben, ist es fast nicht möglich alle gesetzten Links zu kontrollieren. Die Auswertung von Fehlerseiten in Verbindung mit verweisenden Webseiten zeigt schnell die eingeschlichenen Fehler bei den gesetzten Links. In diesem Fall schreibt man einfach den Webmaster an und bietet um eine Verbesserung. Da manchmal das Anschreiben nicht möglich ist, eignet sich ein 301 Redirect auf die gewünschte Seite.
9. Conversion rate bei den Top 10 Keywords: Interessant ist auch dieser Bericht in Verbindung mit dem Umsatz welcher durch die Top 10 Keywords generiert wird. Zusätzlich können die Kosten für die Optimierungsmaßnahmen gegenüber den Umsätzen gestellt werden um den tatsächlichen Gewinn zu ermitteln. Die folgende Kombination von Kosten und Umsatz erfreut sich großer Beliebtheit der Finanzabteilung fast in jedem Unternehmen. Eine Darstellung der Conversion rate in einer Kombination mit dem generierten Umsatz zeigt schnell die Profitabilität der SEO Kampagne.
10. Geographische Segmentierung der meistgesuchten Keywords: Aufgrund von gelieferten Daten im Zusammenhang auf die geographische Segmentierung, können die Keywordlisten vertikal erweitert werden um beispielsweise die Conversion rate steigern zu können. Angenommen die Webseite XY wird auf das Keywordterm „partyservice“ optimiert. Die Auswertung zeigt, dass die meisten Besucher aus den Städten Berlin, München und Stuttgart kommen. Die Anzeichen dafür, dass die Besucher auch nach der Keywordkombination „partyservice in berlin“ suchen werden, sind definitiv gegeben. Deshalb würde in diesem Fall eine Optimierung auf die obengenannte Kombination möglicherweise zu den gewünschten Erfolgen führen.
Das waren die Top 10 Web Analytics Reports die jeder SEO kennen soll. Auf den einen oder anderen Report werde ich in Kürze etwas ausführlicher eingehen um die genaue Vorgehensweise zu beschreiben. Ich würde gerne die Meinung der Leser hören in Bezug auf das Reporting.
Welche Reporte Nutzen Sie für die Auswertung? Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!
Key Performance Indicators als SEO Messgröße
Key Performance Indicators sind Kennzahlen welche den Unternehmenserfolg in einer bestimmten Zeitperiode darstellen. So lassen sich bestimmte Werte miteinander vergleichen um eine Verbesserung oder Verschlechterung der Lage abzubilden. Schon seit langer Zeit werden die Schlüßelkennzahlen in Unternehmen für die Darstellung des Geschäftserfolges angewendet. Das besondere daran ist, dass die Auswertung ausschließlich in einem Verhältnis erfolgt. Die KPIs können in allen Geschäftsbereichen angewendet werden, sämtliche Prozesse werden anhand von solchen Kennzahlen bewertet und überprüft. Somit lässt sich der gesamte Geschäftsablauf in wenigen Schritten reproduzieren, sodass ggf. Änderungen oder Verbesserungen an der aktuellen Lage gemacht werden können.
Solche Schlüsselkennzahlen werden oft beim Controlling und Management eingesetzt, aber auch beim Marketing kommen diese zur Anwendung. Hier wird beispielsweise das Return on Investment als Hauptkennzahl genommen. Return on Investment zählt zu den Rentabilitätskenngrößen, damit lässt sich die Profitabilität einer Kampagne sehr gut auswerten. Dieser Punkt sollte besonders ernst genommen werden, wenn man Suchmaschinenoptimierung auf seiner Seite betreiben will. Der typischer Verlauf von einer Return on Investment Kurve sieht wie folgt aus.
Wie man es sehen kann, ist das ROI am Anfang der Kampagne immer negativ, dies erklärt sich dadurch, das der SEO erstmals die Basics macht, damit meine ich Onpage/Offpage Optimierung für die er/sie bereits Entgelt bekommt. Somit startet die SEO Kampagne, auch wie andere Marketingmaßnahmen im negativen ROI Bereich. Dies sollte man dem Kunden erklären, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt. Am besten empfiehlt es sich die sogenannten „Mini-Ziele“ einzuführen, so wird der Kunden am Laufen gehalten, wenn es zur Rankingverbesserungen kommt. In der oberen Abbildung wird es deutlich klar, dass die ROI-Kurve im 4 Monat ein Return on Investment von 0% hat, dieser Punkt wird in der Betriebswirtschafts als „Break-Even-Point“ bezeichnet. Break-Event-Point wird auch die Gewinnschwelle genannt, an diesem Punkt ist der Erlös gleich Kosten.
Angenommen die besagte Suchmaschinenoptimierungsmaßnahme kostet monatlich dem Unternehmen 2.500 Euro. Dabei nehme ich nur die pauschale Abrechnung, die Performance basierte Abrechnung werde ich nicht berücksichtigen. Seit dem ersten Tag bezahlt das Unternehmen die besagte Summe, diese Tatsache erklärt auch den negativen ROI-Verlauf in den ersten Monaten. Dadurch, dass noch andere Kosten bei der Optimierung aufkommen, bewegt sich die Kurve immer weiter in den negativen Bereich. Bereits ca. nach 4 Monaten (bei den hart umkämpfte Keywords), fängt die Seite auf den oberen Positionen zu ranken. Dadurch werden jede Menge Bestellungen/Leads für die Webseite generiert. An diesem Punkt sind die Erlöse gleich den Kosten, was den ROI von 0% erklärt. Im weiteren Verlauf bewegt sich die Kurve im positiven Bereich, vorausgesetzt es kommen zusätzlich keine Konkurrenten oder andere Faktoren, welche die Rankings gefährden können.
Damit der Prozess überwacht werden kann, kommen sehr oft die Key Performance Indicators zum Einsatz. Dabei wird ein bestimmtes Ziel von der Geschäftsleitung vorgegeben, welches am Ende einer Zeitperiode erreicht werden soll. Bei diesem Beispiel hat man die Möglichkeit mehrere Ziele mit den KPIs zu überwachen. So können die Rankings und das ROI mit den gesetzten KPIs überwacht werden. Wichtig ist dabei, dass die KPIs immer in einem Verhältnis stehen, die konkreten Zahlen werden meistens nicht berücksichtigt.
Das vorgegebene Ziel ist ein positives Return on Investment von 15% nach sechs Monaten zu erreichen. Welches durch ein Soll-Ist Vergleich dargestellt werden kann.
Auf den ersten Blick sieht die Geschäftsleitung, dass das gesetzte Ziel erreicht und sogar übertroffen wurde. In solchen Fällen eignet sich zusätzlich zu einer pauschalen Abrechnung, eine Performance basierte Abrechnung mit einem Bonus in Verbindung. Dadurch wird die Motivation ein bestimmtes Ziel zu erreichen nochmals verstärkt.
Zu einer guten SEO Strategie gehört nicht nur eine hervorragende Leistung, sondern auch ein ausführliches Reporting dazu. Es recht nicht mehr sich mit den Platzierungen auseinanderzusetzen, vor allem seit dem das „personalized search” eingeführt wurde. Platzierungen sollen immer in einer Beziehung mit dem Return on Investment stehen!










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