Neue Google Analytics Adwords Berichte jetzt online

Es sind mittlerweile bereits 3 Monate vergangen, nachdem ich das letzte Mal hier im Blog etwas veröffentlich habe. Nun werde ich wieder regelmäßiger etwas Neues schreiben. Ich wurde heute auf ein neues Feature bei Google Analytics aufmerksam. Zwar wurde dieses Feature vor ein paar Wochen angekündigt, nun ist es endlich online.

Es geht um die neuen Adwords Berichte. Leider sind die neuen Adwords Berichte noch nicht in allen Accounts freigeschaltet. Ich habe mir heute die neuen Möglichkeiten angeschaut und bin sehr positiv überrascht. Was hat sich nun geändert, was ist dazu gekommen? Hier ist eine kurze Zusammenfassung:

Google Analytics Adwords Alt vs. Neu


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Google Analytics Contact Form 7 Wordpress: Tracking und Cross-Selling

Viele von euch kennen sicherlich das tolle Contact Form 7 Plugin für Wordpress. Leider ist dieser Plugin etwas limitiert, wenn es um das Tracking von Ergebnissen mit Google Analytics geht. Ich habe bereits mehrere Plugins ausprobiert und getestet, leider gab es keinen einzigen Plugin welcher den Anforderungen gerecht war.

Die meisten Plugins können entweder nicht customized werden oder haben andere Macken. Nun bin ich vor einigen Wochen auf den Beitrag von Patrick „Wordpress Contact Form 7 als Ziel messen“ gestoßen. Bisher war mir dieser Ansatz überhaupt nicht bekannt und bislang hatte ich noch keine Lösungen gehabt ,um das Ganze ausgiebig messen zu können.

Als es sich dann herausgestellt hat, dass das Tracking von Kontaktformular in Wordpress eigentlich eine feine Sache ist, habe ich dann einfach mal das Formular um eine weitere Seite erweitert. Man hängt einfach eine „vielen-dank.html“ Seite nach dem Drücken von „Submit Button“. Der Vorteil liegt darin, dass das Ganze nicht als Virtual Pageview gemessen wird und dass der Code auf der „vielen-dank.html“ Seite einfach und schnell angepasst werden kann. Vor allem wenn man PPC Kampagnen schaltet.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

1. Man erstellt ein Kontaktformular nach seinen Wünschen

2. Unten im Feld „Zusätzliche Einstellungen“ fügt man folgendes ein:

on_sent_ok: “location.replace(‘http://www.deineseite.de/kontakt/vielen-dank.html’);”

3. Die „/kontakt/vielen-dank.html“ Seite als Ziel bei Google Analytics einrichten

Jetzt werden alle Besucher nach dem Drücken von “Absenden Button” auf die “vielen-dank.html” weitergeleitet. Nun ist es möglich beliebige Conversion-Codes auf der „vielen-dank.html“ einzubauen, damit das Messen von Ergebnissen auch richtig gemacht werden kann. Ein weiterer Vorteil von einer „Thank You“ Seite ist, dass diese Seite noch zusätzlich für Cross-Selling Zwecke genutzt werden kann. Ich habe bis jetzt noch nie gesehen, dass jemand z.B. ein Newsletter Formular auf der letzten Kontaktseite einbaut. Denn die Person, welche bereits das Kontakt zu dem Unternehmen aufgenommen hat, sollte auch an das Unternehmen möglichst lange gebunden werden. Mit einem Newsletter kann das Vorhaben optimal umgesetzt werden. Zusätzlich zu einem Newsletter auf der „Thank You“ Seite, könnten die Unternehmen auch ihre eigene Social Media Profile bewerben, damit lassen sich die Kunden auf zwei Wegen an sich binden. Hier gibt es praktisch unendlich viele Möglichkeiten!

Wie sieht Ihre „Thank You“ Seite aus? Nutzen Sie diese Seite für Cross-Selling Zwecke? Über Kommentare würde ich mich freuen!

5 Wege – eine Lösung: Tracking von offline Werbekampagnen mit Google Analytics

Es gibt mehrere interessante Möglichkeiten um Offline Werbung mit Google Analytics zumessen und auszuwerten. Natürlich ist die Erfolgkontrolle auf dieser Weise enorm wichtig und wird auch sehr oft von den Kunden gefordert. Meistens werden die Offline Werbemaßnahmen durch die Online Werbung unterstützt und vice versa. Damit die Erfolgskontrolle der beiden Channels durchgeführt werden kann, sollten einige Techniken in die bestehende oder in die neue Kampagne implementiert werden. Somit lassen sich die Erfolge oder Misserfolge in Zahlen ausdrücken. Das Gute daran ist, dass das gesamte Tracking von einem Tool übernommen werden kann. In diesem Fall werde ich mich nur auf Google Analytics beziehen. Die vorgestellten Techniken können aber auch problemlos in andere Web Analyse Tools integriert werden.

1. Vanity URLs: eine sehr oft verbreitete Möglichkeit, mit der die Profile in den sozialen Netzen mit einer prägsamen URL dargestellt werden. Der Trend wurde in erster Linie damals von myspace.com/dein-nickname gesetzt und hat sich über die Zeit etabliert. So setzt Dell bereits seit mehreren Jahren die Vanity URLs für Tracking- und Werbezwecke erfolgreich ein. Ich habe vor einiger Zeit eine australische Dell / Yellow Pages Werbebroschüre in die Hand bekommen. Auf dieser Broschüre stand ganz unten folgende URL: dell.com.au/yellow

Hier hat das Dell online Team nicht nur eine Landingpage extra für die Kampagne kreiert, sondern auch eine x302 Weiterleitung von der dell.com.au/yellow eingerichtet. Mit der Weiterleitung werden zusätzlich einige Parameter an die URL angehängt, damit das Ganze auch richtig gemessen werden kann.

Dell Landingpage

Dell Landingpage

Das Tracking von Vanity URLs mit Google Analytics kann in 6 Schritten sehr leicht gemacht werden:

  • Ein prägsame und aussagestarke URL verwenden z.B. mysite.com/wintersale
  • Eine passende Landingpage für die Kampagne erstellen
  • Mit Google URL Builder folgende Parameter an die Vanity URL anhängen: ?utm_source=zeitschrift&utm_medium=print&utm_campaign=wintersale
  • Eine x301 Weiterleitung von der mysite.com/wintersale auf mysite.com/wintersale?utm_source=zeitschrift&utm_medium=print&utm_campaign=wintersale einrichten
  • Die URL mysite.com/wintersale durch Robots.txt aussperren.
  • Die neue URL nur bei einer bestimmten Kampagne verwenden. Da sonst die Ergebnisse nicht eindeutig gemessen werden können.

Auf dieser Weise lassen sich fast alle Zugriffe, die durch die Werbekampagne entstanden sind, ganz leicht auswerten. Zwar sind die Daten nicht immer 100%ig korrekt, da manche Besucher die „normale“ URL im Browser eintippen und somit auf die Startseite landen. Dies hindert uns aber nicht, um Entscheidungen über die Wirksamkeit der Kampagne treffen zu können.

2. Direkte Zugriffe: So kann der Vergleich von direkten Zugriffen in bestimmten Zeitabständen uns wichtige Informationen über den Erfolg der eingeführten Offline Kampagne liefern. Bei der Abbildung sieht man ganz deutlich einen Zuwachs beim direkten Traffic am 11 Januar 2010. Die Differenz zwischen den beiden Vergleichswerten kann auf die Einführung der Print Werbekampagne zurückzuführen sein. Hier sollte aber auch zusätzlich das Verhalten der Besucher in diesem Zeitraum ausgewertet werden. Bei Webseiten mit eCommerce Tracking können außerdem die Sales und die daraus entstandene Umsätze in Verbindung mit den Kosten gesetzt werden, um die Profitabilität der Kampagne zu berechnen.

Direkte Zugriffe

Direkte Zugriffe



3. Brand oder Subdomains: Je nach Größe und Produkt nutzen manche Unternehmen Branddomains oder Subdomains. Samsung hat für das neue Omnia Handy eine Microseite unter omnia.samsungmobile.com eingerichtet. Mit Google Analytics lassen sich die Zugriffe auf die Subdomains mit der Ergänzung von GA Tracking Code ohne Probleme messen. In diesem Fall würde bereits der Eintrag „pageTracker._setDomainName(“.samsungmobile.com”);“ und die Einrichtung von einem Filter zu dem gewünschten Ergebnis führen.

Samsung Omnia

Samsung Omnia



4. Gutscheine & Coupon Codes: Nahezu fast alle direkten Mailings, Werbebroschüren und sonstige Werbematerialien enthalten entweder Coupon Codes oder Gutscheine im Wert von X€. Durch diese Aktionen lassen sich die Umsätze steigern und die Kundenbindung an das Unternehmen wird verstärkt. Vor allem die Konsumgüterindustrie überschlägt sich regelrecht mit solchen Maßnahmen. Oft findet man einen Code auf der Rückseite der Verpackung oder unter dem Deckel einer Cola Dose.

So wird man auf der cokefridge.de aufgefordert, den mit dem Kauf einer Cola Dose erhaltenen Code auf der Website einzugeben. Dadurch wird nicht nur die Effektivität der Werbung gemessen, sondern es werden auch andere wichtige Daten für die Segmentierung der Zielgruppe gesammelt.

Google Analytics gibt uns die Möglichkeit bei der Eingabe von Codes virtuelle Pageviews aufzurufen. Das ganze kann aber auch als ein Event getrackt werden, den sobald jemand etwas in das Feld eingeben hat, wird eine Aktion ausgeführt. Mit etwas Programmieraufwand, ist es möglich nahezu alle Daten zusammeln.

Cola Fridge

Cola Fridge Webseite



5. Phone Call Tracking: Nichts Neues aber immer noch sehr aktuell. Bereits seit sehr langer Zeit setzen Gelbe Seiten und andere Unternehmen auf das Tracking von Phone Calls. Sobald eine „offline“ Anzeige bei Gelbe Seiten gebucht wird, bekommt der Werbetreibende eine Telefonnummer, die sich von der normalen Business Nummer unterscheidet. Alle generierten Anrufe über die Gelbe Seiten, werden getrackt und in regelmäßigen Abständen ausgewertet. Damit das Ganze nicht mit 10 verschiedenen Tools analysiert werden muss, gibt es seit geraumer Zeit mehrere Phone Call Tracking Lösungen, welche mit Google Analytics integrierbar sind. Dafür eignen sich die Tools von Mongoose, Adinsight und Ifbyphone besonders gut.

Gelbe Seiten

Gelbe Seiten

Mit den 5 vorgestellten Techniken lassen sich nahezu alle Offline Marketingkampagnen auswerten.

Sie haben weitere Fragen oder Anregungen zum Thema? Wie messen Sie Ihre Offline Werbung? Hinterlassen Sie bitte ein Kommentar!

Excel Tool: Google URL Builder für SEM Manager

Bereits im ersten Teil schrieb ich ausführlich über das Thema Google URL Builder und den richtigen Einsatz von diesem Tool. Wie ich finde, ist es eine sehr gute Methode die Kampagnen tracken zu können. Vor allem ist der Einsatz bei Yahoo Search Marketing & Microsoft adCenter zwingend notwendig, da sonst der Traffic als organic und nicht als paid angezeigt wird. Google bietet zwar eine webbasierte Anwendung für das Tagging der Links, diese ist aber bei einer großen PPC Kampagne fast nicht zu gebrauchen.

Kurzer Hand habe ich mich entschlossen ein Excel Tool genau für diese Zwecke zu kreieren. Bei diesem Excel Tool geht es nur um das Tagging der Links für bestimmte Kampagnen. In diesem Fall eignet sich dieser Excel sheet besonders ganz gut für Paid Search, aber auch für andere Sachen wie Newsletter und sonstige online Werbeaktivitäten.

Excel Url Builder

Excel Google URL Builder

Obwohl die meisten Funktionen selbsterklärend sind, gibt es trotzdem eine kurze Anleitung dazu:

1. Website URL – In dieser Spalte tragen Sie die Landinpage URL ein.

2. Campaign Source – Hier wird die genaue Quelle der Kampagne eingetragen bspw. Google, Yahoo oder Bing.

3. Campaign Medium – Das Medium kann verschiedene Bezeichnungen haben, hier hat man die Auswahl zwischen cpc, banner, email, link usw.

4. Campaign Term – Beim Campaign Term wird das gewählte Keyword eingetragen.

5. Campaign Content – Bei der Erstellung der Kampagnen werden meistens mehrere Anzeigen kreiert. In dieser Spalte wird die eindeutige Anzeigenversion eingefügt.

6. Campaign Name – Die Bezeichnung der Marketing Kampagne. Wählen Sie bitte einen eindeutigen Namen, damit später bei der Zuordnung keine Schwierigkeiten entstehen.

7. Tagged URL – In dieser Spalte ist die bereits getaggte URL zu finden. Diese URL kann durch copy&paste in das bestehende PPC Konto integriert werden.

8. Formeln zuweisen – Damit entlang der Spalte “Tagged URLs” auch die richtigen URLs angezeigt werden, sollten Sie eine der Zellen markieren, danach rechts unten (auf das kleine schwarze Rechteck) klicken und entlang der Spalte nach unten ziehen. Somit wird die eingegebene Formel auf die weiteren Zellen übertragen.

Laden Sie den Excel Google URL Builder herunter!

Welche Tools benutzen Sie für solche Zwecke?

Der Einsatz von virtuellen Seitenaufrufen in der Praxis

Im ersten Teil des Beitrages „Durschnittliche Besuchszeit auf der Seite“ wird eine Lösung beschrieben wie man mit Hilfe von Segmentierung die tatsächliche Durschnittliche Besuchszeit rausbekommt. Zusammengefasst, geht es darum, dass die Single Page Views mit Hilfe der Segmentierung raus gefiltert werden, um die richtigen Daten zu bekommen. Es gibt jedoch eine andere Lösung um die genaue Besuchszeit auf der Seite / Landingpage festzustellen.

Seit geraumer Zeit bietet Google Analytics die Möglichkeit JavaScript Events zu messen. Hier gibt es zwei Lösungsansätze um diese messen zu können. Der erste und weit verbreitete Lösungsansatz ist das Tracking von Virtual Pageviews, hiermit ist es möglich virtuelle Seitenaufrufe hervorzurufen, welche dann ausgewertet werden können. Dieser Ansatz eignet sich beim Tracking von One-Click-Checkout Prozessen, welche mit Ajax programmiert wurden. Ein guter Beispiel ist der Checkout Prozess beim Magento Shop, hier wird nämlich immer nur eine Seite geladen, deshalb ist es nicht möglich die einzelnen Schritte bei der Trichtervisualisierung darzustellen. Typischer Verlauf von einem normalen Checkout Prozess sieht wie folgt aus

Checkout Prozess

Typischer Verlauf bei einem online Einkauf

Da aber beim Magento Shop dieser nur aus einem Schritt besteht, werden zu den einzelnen Schritten jeweils passende virtuelle Seitenaufrufe vergeben um den Einkaufsvorgang als Trichter deutlich darstellen zu können. Die Virtual Pageviews können aber auch eigesetzt werden, um die tatsächliche Besuchszeit auf der Seite zu berechnen. Besonders bei Landingpages welche Traffic von einer PPC Kampagne bekommen, bringt solche Berechnung unheimlich viele neue Informationen. Auf der Hilfepage ist eine Beschreibung zu finden, wie solche Virtual Pageviews in die Seite implementiert werden können. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein onClick event an die URL angehängt wird, welcher dann den virtuellen Seitenaufruf auslöst.

Nehmen wir an es wird ein Affiliate Projekt gestartet. Auf der Affiliate Landingpage werden mehrere ausgehende Links platziert. Die Besucher werden über die Paid Search Kampagnen akquiriert. Alle Besucher die über die Paid Search Kampagnen auf der Seite landen, haben theoretisch zwei Auswahlmöglichkeiten. Entweder sie verlassen sofort die Seite oder sie klicken auf einen ausgehenden Link welcher auf die Advertiser Webseite führt. In beiden Fällen zeigt das Web Analytics Tool eine Bounce Rate von 100% und eine durchschnittliche Besuchszeit auf der Webseite von 00:00:00 Minuten an.

Bounce oder Klick

Bounce oder Klick

Bei diesem Beispiel gehe ich davon aus, dass die gesamte Seite nur aus einer Landingpage besteht und die Besucher nur die beiden oben beschrieben Möglichkeiten haben. Jedoch werden die Webpages in den meisten Fällen aus mehreren Unterseiten gebaut, hierfür eignet sich sehr oft ein Filter, welcher dann nur die Zugriffe auf eine bestimmte Landinpage auswertet. Dadurch wird die Performance der ausgewählten Seite in den Mittelpunkt gestellt.

Um die genauen Daten der Landingpage zu bekommen, werden nun die ausgehenden Affiliate Links mit dem onClick event versehen. Dies ermöglicht nun die Auswertung von Click-Through-Rate auf der jeweiligen Landingpage. Zusätzlich zur CTR werden auch die neuen Daten erfasst und sobald ein Besucher auf den ausgehenden Link klickt, entsteht ein virtueller Seitenaufruf. Dieser virtuelle Seitenaufruf führt zur Folge, dass die Bounce rate und die Besuchszeit wertberichtigt wird. Mit Hilfe von dieser Funktion werden nun die genauen Werte dargestellt. Die ermittelten Werte ermöglichen uns die genaue Analyse der Landingpage in Bezug auf die Bounce Rate und die Besuchszeit zwischen dem Eintritts- und Austrittszeitpunkt.

Zusätzlich kann ein virtueller Seitenaufruf als ein Ziel definiert werden. Dadurch sieht man auf den ersten Blick welche Keywords zu den gewünschten Aktionen führen. Dieser Weg macht die Auswertung unglaublich einfach und stellt die wichtigsten Daten im Dashboard zur Verfügung. Jedoch haben die virtuellen Seitenaufrufe zwei Einschränkungen. Sobald die Links richtig getaggt wurden, entfällt die Möglichkeit die Website Overlay Funktion zu nutzen. Die andere Einschränkung besteht darin, dass der Wert der eigentlichen Seitenaufrufe um die virtuellen Seitenaufrufe erhöht wird. Dadurch werden die erhobenen Daten manipuliert und sollten erst um den Wert der virtuellen Zugriffe bereinigt werden. Beim Einsatz von solchen Techniken ist es wichtig über die Einschränkungen und daraus entstehenden Folgen im Klaren zu sein, damit immernoch eine korrekte Entscheidungsgrundlage dargestellt wird!

Die Durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite verfälscht die Daten

In diesem Beitrag möchte ich auf das Thema „Durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite“ eingehen. Es kommt sehr oft die Frage, ob das normal ist, dass die die Mehrheit der Besucher nur 0-10 Sekunden auf der Webseite verbringen. Leider sind die Statistiken oft irritierend, vor allem wenn man die Technik dahinter nicht versteht. Oft schauen die Webmaster auf diese Metrik als Ganzes, was zur Verfälschung der erhobenen Daten führen kann.

Länge des Besuchs

Länge des Besuchs

Aber bevor ich zum nächsten Punkt komme, möchte ich hier einmal kurz die Technik dahinter erklären. Das erste was ein Tool braucht um diese Metrik zu berechnen, ist der Eintrittszeitpunkt auf der Seite. Sobald ein Besucher die Seite betritt, wird ein sogenannter Timestamp gesetzt, dieser wird später zur weiteren Berechnung hinzugezogen. Wenn der Besucher auf eine andere Seite innerhalb der Domain navigiert, wird der Austrittzeitpunkt vermerkt. Die Zeitdauer zwischen dem Eintritt und Austritt gilt dann als die Länge des Besuchs auf einer bestimmten Seite.

Im Idealfall besucht ein Visitor mehrere Seiten innerhalb eines Besuches, leider sieht die Realität etwas anders aus. Die meisten Besucher, vor allem die Blogleser haben eine sehr hohe Absprungrate, da hier oft nur ein Beitrag gelesen wird. Die Länge des Besuchs von 0-10 ist im Grunde genommen nichts anderes wie eine Absprungrate von 100%. In diesem Fall kann der JavaScript tag nicht die genaue Dauer des Besuchs ermitteln. Es kann ja sein, dass der Besucher 10 Minuten auf der Seite verbracht hat ohne innerhalb der Domain weiter zu navigieren oder einfach die Seite durch eintippen von einer anderen URL verlassen hat. Somit bleiben dem Webmaster sehr viele Fragen offen.

In diesem Fall besteht oft das Problem, dass die erhobenen Daten dadurch verfälscht werden. Es wird einfach auf die „Durchschnittliche Besuchszeit“ geschaut ohne sich mit der eigentlichen Besuchsdauer auseinanderzusetzen. Viele Auswertungen werden mit dieser Metrik in Verbindung gebracht. Insbesondere auf der Basis der Daten werden sehr wichtige Entscheidungen getroffen, was natürlich sehr oft zu falschen Handlungen führen kann.

Die meisten Analytics Anbieter bieten die Möglichkeit sogenannte Segmente oder Filter zu erstellen. Diese können sehr gut für die Berechnung der tatsächlichen „Durschnittlichen Besuchszeit“ verwendet werden. Um die genauen Zahlen zu bekommen, reicht es bereits die „Single Page Visits“ aus der Auswertung auszuschließen.

Hier bietet Google Analytics die Möglichkeit durch die Erstellung eines Segmentes alle Besuche von 0-10 Sekunden auszuschließen. Da bereits seit einigen Monaten die Möglichkeit besteht selbsterstellte Segmente freizugeben, werde ich bei jedem Beispiel die verwendeten Segmente öffentlich zur Verfügung stellen. Um diesen Segment anzuwenden, reicht es bereits hier drauf zuklicken.

Besuchsdauer Segment

Besuchsdauer Segment

Durch die Ausfilterung von Single Page Visits wird auch die Absprungrate daher ausgeschloßen. Auf dem folgenden Screenshot, sieht man eine Absprungrate von 0%, was natürlich nicht der Realität entspricht, deshalb sollte man dieses Segment immer nur in Verbindung mit der Durschnittlichen Besuchszeit auf der Seite verwenden. Zusätzlich wird dann die tatsächliche durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite angezeigt. Wie es auf den ersten Blick zu sehen ist, gibt es einen Unterschied zwischen der ursprünglichen Besuchszeit welche von Google Analytics angezeigt wird und der neu ermittelten Werten.

Dashboard Google Analytics

Neu ermittelte Werte

Der Unterschied ist gewaltig, die neu ermittelten Werte zeigen eine Differenz fast von 50%. Alle Entscheidungen welche auf der Grundlage der alten Werte getroffen wurden, sind jetzt nichtig und führen möglicherweise zu falschen Handlungen/Ergebnissen. Aus meiner Erfahrung sollten die aggregierte Werte außer acht gelassen werden, da diese oft nicht die Realität wiedergeben. Jede Auswertung bedarf einer genauen Analyse der erhobenen Daten um Handlungsempfehlungen aussprechen zukönnen.

Am kommenden Freitag im zweiten Teil meines Beitrages über die virtuellen Seitenaufrufe, werde ich mehr auf das Thema eingehen und einige Lösungsvorschläge beschreiben. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Besuchszeit bei Single Page Visits zu analysieren. Speziell bei der Auswertung von Landingpages und lohnt es sich einen genauen Blick drauf zuwerfen.

Ich würde mich über das Abonnement meines RSS-Reader Feeds freuen!

Yahoo Search Marketing & Microsoft adCenter mit Google Analytics tracken

Bei der Erstellung von Suchmaschinenmarketing Kampagnen ist es wichtig, dass die Kampagnen richtig getrackt werden, um wichtige Entscheidungen treffen zu können. Da Google Analytics automatisch nur die Adwords tracken kann, sollte man zu einer anderen Lösung greifen. Hierfür eignet sich das Tool mit dem Namen „Google URL Builder“. Mit diesem Tool ist es möglich die URLs zu taggen, damit diese auch richtig in das Analytics Account übernommen werden.

Zwar werden die Kosten, ROI, Margin und andere Metrics nicht in das Analytics Account übernommen, dafür ist aber eine Auswertung von Anzeigenversionen, Keywords und Conversion rate möglich. Es ist jedenfalls empfehlenswert alle Kampagnen zu taggen, da sonst der bezahlter von Traffic von Yahoo und Microsoft als „organic“ angezeigt wird, dadurch wird die Zuordnung völlig ausgeschlossen. Beim Google URL Builder hat man 5 vordefiniere Felder:

URL Builder

Google URL Builder

1) Campaign Source: Hier wird der Referrer angezeigt über welchen die Besucher auf die Seite gelangen, so kann man z.B. die Links in einem Newsletter oder auch sogar bei Google Local Search kennzeichnen. Dieses Feld ist als erforderlich gekennzeichnet, hier sollte man unbedingt einen sinnvollen Namen sich überlegen.

2) Campaign Medium: Dieses Feld ist auch als erforderlich gekennzeichnet, hier wird das Medium genannt. Man kann als Beispiel das Medium Cost-Per-Click (cpc) oder Email vergeben. Zum Medium cpc sollten dann auch die Yahoo Search Marketing und Microsoft adCenter Kampagnen zugeordnet werden. Hier hat man die Wahl zwischen cpc oder ppc, wobei das Google Analytics die Adwords Kampagnen als cpc zuordnet. Ich benutze immer die Abkürzung „cpc“!

3) Campaign Term: Dieses Feld wird hauptsächlich dazu verwendet um die Keywords bei den bezahlten Kampagnen zu taggen. Zwar ist es ein sehr hoher Aufwand alle Keywords zu taggen,jedoch ist dieser Aufwand definitiv lohnenswert. Dadurch wird das Auswerten vereinfacht und bestimmte Aktionen, werden zu bestimmten Keywords zugeordnet.

4) Campaign Content: Wird auch für das A/B testing eingesetzt. Ich setze es meistens bei den Anzeigenversionen, dadurch kann ich die Performance der einzelnen Anzeigen beobachten. Aber auch beim Newsletterversand kommt es zum Einsatz, so taggt man beispielsweise die Links aus der HTML und der Text Version. Es gibt praktisch unendlich viele Möglichkeiten beim Einsatz von Campaign Content Feld.

5) Campaign Name: Mit dem letzten Feld wird die spezifische Kampagne bestimmt z.B. Alles-Muss-Raus Sale Aktion im Winter oder Promotional Code. Falls es keinen Namen für die Aktion gibt, kann dieses Feld leer gelassen werden. Nur die ersten beiden Felder sind erforderlich und zwar Source & Medium.

Bei der Erstellung von Kampagnen kann das Tool sehr hilfreich sein. Aus meiner Erfahrungen, setzen dieses Tool nur die wenigsten ein, was für mich teilweise nicht verständlich ist. Da ohne das Tool, ein Teil der Daten einfach unbrauchbar ist und für die Analyse nicht benutzt werden können. So reicht es schon ein paar Links zu taggen, um eine detaillierte Auswertung machen zu können.

Übrigens, um die Adwords Daten automatisch in das Google Analytics Account zu übernehmen, sollte die Tracking Funktion unbedingt aktiviert sein. Mit der Aktivierung werden alle Daten automatisch mit dem Analytics Account verknüpft. Damit lässt sich nahezu fast alles Auswerten, sogar die Conversion rate auf den bestimmten Ad Positions. Das ist wirklich sehr starkes Tool, welches vor allem bei der Kampagnenoptimierung sehr gut eingesetzt werden kann.

Adwords Tracking

Adwords Tracking Aktivierung

Nun komme ich aber zu einem Beispiel aus der Praxis, damit es auch für jeden verständlich wird, wie man den URL Builder erfolgreich einsetzen kann. Nehmen wir an, dass wir eine Kampagne auf Microsoft adCenter gestartet haben, mit folgenden Eigenschaften:

1) Source: microsoft
2) Medium: cpc
3) Term: schlafanzug
4) Content: anzeigenversion-1
5) Name: winterschlussverkauf

Google URL Builder

Google URL Builder

So sieht dann der fertige Link aus. Diesen Link fügt man als Destination-URL ein.

http://www.mysite.com/?utm_source=microsoft&utm_medium=cpc&utm_term=schlafanzug&utm_content= anzeigenversion-1&utm_campaign=winterschlussverkauf

Das wars dann eigentlich auch schon, so ist der Link bereits fertig zum Einsatz. Es sollten immer am Anfang zwei verschiedene Anzeigenversionen getestet werden, damit die sogenannte „Winner-Version“ herausgefunden wird. Um dies zu machen, tauscht man einfach beim vierten Punkt, also beim Content die Variable aus. Da es an sich sehr mühselige Arbeit ist alle Links zu taggen, eignet sich dafür die Microsoft Excel Lösung. Damit kann die Arbeit teilweise automatisiert werden.

Karten Overlay als Geo-Targeting Werkzeug nutzen

Web Analytics Tools stellen uns jede Menge Daten zur Verfügung. Die Karten Overlay Funktion kann besonders bei lokalen Marketing Kampagnen sehr hilfreich sein. Ich nutze sehr oft diese Möglichkeit zusammen mit den SEM Kampagnen. Besonders Google Analytics bietet hier eine perfekte Integration zwischen den einzelnen Accounts. So ist man in der Lage die komplette Analyse der Adwords Kampagne im Analytics Account zu machen.

Damit die Kampagne auch profitabel wird, sollten alle Faktoren welche zum Erfolg führen berücksichtig werden. So ist z.B. das Quality Score entscheidend für die Platzierungen der Anzeigen und die Klickkosten. Um möglichst hohes Quality Score zu bekommen, wird oft unteranderem empfohlen das Geo Targeting einzusetzen. Aber bevor das Geo-Targeting richtig eingesetzt werden kann, sollte sich der Betreiber der Webseite über die Zielsetzung klar sein.

Die Frage lautet: Was wollen wir mit der Webseite und der Marketing Kampagne überhaupt erreichen? Ich beschränke mich hier auf 3 mögliche Zielsetzungen, das sind Leads, Sales und Besuchszeit auf der Seite. Ein Lead ist bei diesem Beispiel die Registrierung für das Firmennewsletter. Nachdem das Tracking korrekt eingerichtet wurde und einige Daten gesammelt wurden, ist es möglich Rückschlüsse aus den gewonnen Informationen zu ziehen. Natürlich ist es wichtig die Daten über eine bestimmte Zeitperiode zu sammeln, da erst dann die statistische Signifikanz gegeben ist. Erst auf einer soliden Basis können wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Zusätzlich sollten aber auch die saisonalen Schwankungen berücksichtig werden, welche die Daten sehr leicht verfälschen können. Wie man sieht kann das Thema weit komplizierter werden als gedacht, damit das Beispiel nicht zu kompliziert wird, werden machen Sachen einfach ignoriert um die Darstellung etwas zu vereinfachen.

Google Karten Ansicht

Screenshot 1.0

Das Karten Overlay Bericht zeigt die Zugriffe aufgesplittert nach Land, Bundesland oder Stadt. Wenn bereits genug Daten erhoben wurden um ein präzises Targeting zu machen, sollte man bei der Detailgenaugigkeit als Ansicht „Stadt“ auswählen. Nun bekommt man eine sortierte Auflistung der Zugriffe nach Städten siehe Screenshot 1.0

Google Karten Ansicht Conversion

Screenshot 1.1

Diese Information kann in dieser Form noch nicht für das Geo-Targeting verwendet werden, da es nur die Zugriffe und andere Metriken welche in erster Linie nur teilweise relevant für die Zielsetzung sind angezeigt werden. Wie es oben beschrieben wurde, ist das Ziel bei diesem Beispiel die Leadgenerierung (Registrierung für das Firmennewsletter), deshalb eignet sich hier ganz besonders die zweite Ansicht.
Google Karten Filter

Screenshot 1.2

Die zweite Ansicht beinhaltet eine Auflistung der Zugriffe nach Städten verknüpft mit der Conversion rate (Screenshot 1.1).

Damit die Städte mit der höchsten Conversion rate angezeigt werden, eignet sich die Erweiterte Filter Funktion. Als Kennzahlen wählt man die Zugriffe und stellt die gewünschte Regel ein. Hier habe ich alle Städte mit Zugriffen > 50 und Conversion rate > 1,5% ausgewählt (Screenshot 1.2).

Google Karten

Screenshot 1.3

Ich empfehle die Filterfunktion bei sehr langen Listen zu verwenden um groben Überblick über die wichtigsten Daten zu bekommen. Dort werden auf einem Blick alle Städte mit den gewünschten Vorgaben angezeigt (Screenshot 1.3), mit den neuen Erkenntnissen kann die bestehende Adwords Kampagne optimiert und erweitert werden. Wie das funktioniert, werde ich im Laufe der Woche beschreiben.

In diesem Sinne, frohes neues Jahr und viel Erfolg in der Zukunf!

Zielgruppensegmentierung auf der Basis von Netzwerkeigenschaften

Mein erster Beitrag und gleich geht es los mit meinem Lieblingsthema Segmentierung von Besuchern auf der Grundlage von verschiedenen Eigenschaften. Seit der Einführung von Segmenten bei Google Analytics, haben wir ein starkes Werkezeug in die Hand bekommen. Es ist nicht mehr erforderlich Profile anzulegen um verschiedene Auswertungen vorzunehmen, es reicht schnell einen, oder mehrere Segmente zu erstellen, um eine detaillierte Analyse der Daten zu machen.

Wie es die meisten sicherlich schon kennen, gibt es beim klassischen Marketing vier Segmentierungskriterien. Ich werde mich hier mit den Demographischen Merkmalen der Zielgruppe beschäftigen. Dazu gehören folgende Merkmale wie z.B. Familienstand, Einkommen, Ausbildung, Nationalität und vieles mehr. Die Vorteile der Segmentierung auf der Basis von Demographischen Merkmalen liegen darin, dass diese Daten sehr leicht zu bekommen sind, darüber hinaus lässt sich dadurch die Größe des Segments abschätzen. Somit stellt man sofort die Attraktivität eines Segmentes fest und kann weitere Schritte bei der Erreichung der Zielgruppe planen.

Es gibt verschiedene Arten Segmente zu erstellen, besonders bei Web Analytics Tools gibt es zahlreiche Segmentierungsmöglichkeit. Eine interessante Methode die ich vor kurzem entdeckt habe, beschäftigt sich mit der Segmentierung auf der Basis von Netzwerkeigenschaften. Bis vor kurzem habe ich diese Möglichkeit schlicht weg ignoriert, da man einfach von der Flut der Daten überrollt wird. Doch genau bei dieser Methode bekommt viele interessante Einblicke in das Kundenverhalten bzw. in das Verhalten eines Segmentes.

1) Auswahl des Segmentes und Google Analytics Navigation

Navigation Google Analytics

Screenshot 1.0

Unter Besucher –Netzwerkeigenschaften – Provider der Besucher, das ganze ist nochmal auf dem Screenshot 1.0 abgebildet. Übrigens empfehle ich es jedem sein Google Analytics Account auf die englische Sprache umzustellen, da es viel einfacher ist und die meiste Literatur fast ausschließlich nur in englischer Sprache zu finden ist. In deutscher Sprache würde ich das Google Analytics Buch von Timo Aden
Provider der besucher Google Analytics

Screenshot 1.1

und in englischer Sprache das Buch von Brian Clifton empfehlen. Beide Autoren beschreiben in sehr einfacher und verständlicher Weise die wichtigsten Funktionen von Google Analytics.
Nun sind wir bei den Netzwerkeigenschaften angekommen und so sieht es dann wie beim Screenshot 1.1 abgebildet in etwa aus. Jede Menge Provider der Besucher, von der Deutsche Telekom AG bis zu Kabel Baden-Württemberg GmbH & Co. Kg.
Universitäten Google Analytics

Screenshot 1.2

Auf den ersten Blick ist nichts Interessantes zu finden, doch beim genauen hinsehen sind einige interessante Informationen zu sehen. Neben Ernst&Young Screenshot 1.2, sieht man Besucher aus der Eberhard-Karls-Universität und Fachhochschule Stuttgart. Somit haben wir eine neue Zielgruppe für unsere Webseite identifiziert. Natürlich sind die Daten mit Vorsicht zu genießen, da auch andere Faktoren bei den Auswertungen wichtige Rolle spielen können.

2) Erstellung von Segmenten

Segmentierung Studenten

Screenshot 2.0

Bei diesem Beispiel nehmen wir an, dass wir nur die Besucher aus der Universitäten und Hochschulen in Betracht ziehen. Um ein genaues Volumen zu bekommen, eignet sich die Möglichkeit ein neues Segment zu erstellen.
Dieses Segment nenne ich einfach „Students“ und füge folgende Eigenschaften wie es auf dem Screenshot 2.0 zusehen ist,
hinzu. Nun können wir ganz genau sehen
Universitäten Segmentierung

Screenshot 2.1

wie viele Zugriffe im Monat auf der Seite sind. Wobei man hier nochmal zwischen Absolut eindeutigen Besuchern und Zugriffen unterscheiden sollte.
Dabei kommt es auch drauf an wie die Conversion rate ausgerechnet wird bzw. auf der Grundlage von welchen Daten, da manchen z.B. dafür die Absolut eindeutige Besucher nehmen und nicht wie es bei Google Analytics (Abgeschlossene Ziele * 100 / Zugriffe) berechnet wird.
Conversion Rate Students

Screenshot 2.2

Nachdem wir die Zahlen haben, können wir dieses Segment gegen andere Segmente darstellen und analysieren. Wie ist die Absprungrate, die Besuchszeit auf der Seite, prozentualer Anteil von neuen Besuchern oder welchen Wert hat die Conversion rate im Vergleich zu anderen Segmenten der Webseite (Screenshot 2.1) und vieles mehr.

3) Demographische Merkmale bei der Werbung verwenden

Facebook Ads Anzeigen

Screenshot 3.0

Die gewonnen Daten können zusätzlich für die weiteren Werbemaßnahmen verwendet werden. Hier eignet sich die Werbeplattform Facebook, da man hier seine Zielgruppe nach verschiedenen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Ausbildung oder Beziehungsstatus frei definieren kann. Als erstes entwerfen wir passende Anzeige die in etwa dann so aussieht wie es auf dem Screenshot 3.0 abgebildet ist, danach wählen wir die
Facebooks Ads Anzeigen 2

Screenshot 3.1

Demographischen Merkmale welche zu unserer Zielgruppe passen siehe Screenshot 3.1.
Diese Vorgehensweise wird auch als Targeting bezeichnet, beim klassischen Marketing geht man wie folgt vor: 1) Segmentierung 2) Targeting 3)Positionierung. Hier haben wir bereits die ersten zwei Schritte abgedeckt, auf die Positionierung werde ich hier nicht weiter eingehen. Dies und vieles mehr werde ich den nächsten Tagen ausführlich erklären und mit passenden Beispielen aus der Web Analytics Welt untermalen. Über Feedback zu meinem ersten Beitrag würde ich mich sehr freuen.